Wir verwenden verschiedene leistungsstarke Druckverfahren, um den spezifischen Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden. Nachfolgend finden Sie einen Überblick über unsere wichtigsten Drucktechnologien.

Offsetdruck

Was ist Offsetdruck?

Beim Offsetdruck handelt es sich um einen der am weitesten verbreiteten Druckverfahren für große Auflagen, wie Zeitungen, Magazine oder bestimmte Arten von Verpackungen.
Auch in der Etikettenindustrie wird dieses Verfahren häufig eingesetzt – insbesondere in der Wein- und Spirituosenbranche.

 

Funktionsprinzip des Offsetdrucks

Der Offsetdruck basiert auf der Bildung einer Wasser-Farb-Emulsion und verwendet Druckplatten aus Aluminium, die mit einem Photopolymer beschichtet sind.
Die Emulsion wird von der Offsetplatte auf ein Gummituch (Blanchet) übertragen, welches das Wasser entfernt. Anschließend wird die Farbe auf das zu bedruckende Material übertragen.

 

Vorteile des Offsetdrucks

  • Geeignet für große Auflagen
  • Verschiedene Trocknungsverfahren: konventionell, UV, EB (Elektronenstrahl)
  • Ideal für Faltschachteln sowie für Wein- und Spirituosenetiketten

Digitaldruck

Was ist Digitaldruck?

Dank seiner hohen Flexibilität und kurzen Rüstzeiten stellt der Digitaldruck (Elektrofotografie, wasserbasierter Inkjet, UV-Inkjet, lösungsmittelbasierter Inkjet, Laser usw.) die ideale Lösung für kleine und mittlere Auflagen dar.

Da dieses Verfahren ohne Druckform auskommt (keine Klischees, keine Offsetplatten), eignet es sich ebenfalls für größere Auflagen, die variable Daten erfordern – beispielsweise Seriennummern, Barcodes oder personalisierte Designs.

Funktionsweise des Digitaldrucks

Digitale Druckdateien werden über einen RIP (Raster Image Processor) verarbeitet und anschließend direkt auf das Material gedruckt – ganz ohne Druckplatten.

Vorteile des Digitaldrucks

  • Schnelle Einrichtung
  • Zeitersparnis bei kleinen Auflagen
  • Hervorragende Passgenauigkeit
  • Keine Druckformen erforderlich (keine Klischees, keine Offsetplatten)
  • Ideal für personalisierte oder individualisierte Projekte

Flexodruck

Was ist Flexodruck?

Beim Flexodruck geht es um ein drucktechnisches Verfahren, das besonders in der Verpackungs- und Etikettenindustrie weit verbreitet ist.

 Funktionsprinzip des Flexodrucks

Bei diesem Verfahren werden flexible Druckplatten aus Photopolymer verwendet – eine Platte pro Farbe.
Die Farbe wird aus dem Farbbehälter über eine Aniloxwalze übertragen, die mit mikroskopisch kleinen Vertiefungen graviert ist.
Das Volumen dieser Zellen bestimmt genau die Menge der übertragenen Farbe, die dann auf das Substrat gedruckt wird.

 Arten des Flexodrucks

Es gibt verschiedene Technologien, die sich nach der Art der verwendeten Tinten und der jeweiligen Trocknungsmethode unterscheiden:

  • Wasserbasierter Flexodruck: Wird vor allem für schmale Bahnen eingesetzt, etwa bei Etiketten mit einfachen Motiven.
    Hier kommen wasserbasierte Farben zum Einsatz, die durch Heißluft- oder Infrarottrockner getrocknet werden.
  • UV-Flexodruck: Hauptsächlich verwendet im Bereich der selbstklebenden Etiketten („narrow-web“).
    Dieses Verfahren ermöglicht hochwertige Drucke in HD-Qualität mit feinen Rasterungen bis zu 175 lpi.
    Es nutzt UV-härtende Farben, die durch Quecksilberlampen oder LED-Systeme ausgehärtet werden.
  • Lösungsmittelbasierter Flexodruck: Wird vorwiegend für den Breitbahndruck von Verpackungsfolien
    Dabei kommen lösungsmittelbasierte Farben zum Einsatz, deren VOC-Anteile (flüchtige organische Verbindungen) während der Trocknung entfernt werden müssen.

 

Vorteile des Flexodrucks

  • Hohe Vielseitigkeit
  • Exzellente Druckqualität auf unterschiedlichen Materialien, insbesondere auf Folien und Papier

 

Siebdruck

Was ist Siebdruck?

Der Schablonendruck, der als Vorläufer des modernen Siebdrucks gilt, ist ein vielseitiges Verfahren, das sich bis heute als unverzichtbare Drucktechnik bewährt hat – insbesondere, weil es nahezu alle Arten von Materialien bedrucken kann.

Siebdruck-Konfigurationen

  • Flachbettsiebdruck: Ermöglicht den Druck auf sehr unterschiedlichen Materialien – von Haftetiketten über Skier bis hin zu Textilien oder Sweatshirts.
  • Rotationssiebdruck: Wird bei größeren Auflagen eingesetzt, sowohl in der Etikettenindustrie als auch im Textilbereich (Stoffe).

 

Anwendungen des Siebdrucks

  • Druck von Brailleschrift oder taktilen Warnsymbolen (z. B. erhabene Dreiecke) auf Verpackungen.
  • Erstellung von präzisen und reliefartigen Motiven (taktilen Symbolen).

 

Vorteile des Siebdrucks

  • Vielseitig einsetzbar auf unterschiedlichen Materialien (Papier, Glas, Metall usw.).
  • Besonders geeignet für Motive mit hohem Farbauftrag oder starkem Relief-Effekt.